Willkommen
- Zu mir.
- Tagebuch.
- 20. Okt. - Abflug.
- 22. Okt. - Melbourne.
- 23. Okt. - Christchurch.
- 24. Okt. - Twizel.
- 25. Okt. - Queenstown.
- 26. Okt. - Wanaka.
- 27. Okt. - Haast.
- 28. Okt. - Jackson Bay.
- 29. Okt. - Hokitika.
- 30. Okt. - Westport.
- 31. Okt. - Marahau.
- 1. Nov. - Abel Tasman.
- 2. Nov. - Picton.
- 3. Nov. - Wellington.
- 4. Nov. - Wanganui.
- 5. Nov. - National Park.
- 6. Nov. - Rotorua.
- 7. Nov. - Whitianga.
- 8. Nov. - Auckland.
- 9. Nov. - Auckland.
- 10. Nov. - Heimflug.
- Reiseroute.
- Galerie.
- Kontakt.
- Home.
Tagebuch | Freitag, 9. November 2001
Aufenthalt in Auckland
Am Morgen fühlte ich mich erholt und voller Tatendrang. Ich hatte mir vorgenommen einiges von Auckland zu sehen. Um überhaupt erst einmal einen Überblick zu bekommen, machte ich mich auf den Weg zum Mt. Eden. Mit leichtem Widerwillen ergab ich mich dem stetigen Auf und Ab der Straßen. Nach einem strammen Fußmarsch gelangte ich so auf den Gipfel des Mt. Eden und genoss die prächtige Aussicht.
Ich war heilfroh so früh aufgebrochen zu sein, denn ich hatte mich gerade so richtig erholt und machte mich auf weiter zu ziehen, da kam die erste Welle der Touristen in den riesigen Bussen an. Die Aufenthaltsdauer war durchschnittlich 15 Minuten, dann ging es weiter und die nächsten Busse kamen an. Eine Zeitlang schaute ich mir dieses Schauspiel an, dann zog ich allerdings doch weiter. Ich hatte mir ja für den Tag noch einiges vorgenommen. Als nächstes stand das War Memorial Museum auf meiner Liste. Auf den Weg dorthin bekam ich eine ganz nette Wohngegend zu Gesicht. Waren auf dem Weg vom Hotel zum Mt. Eden eher die einfachen Mietshäuser zu sehen gewesen, so waren es auf dem Weg zum Museum eher die Villen und Einfamilienhäuser. Hier konnte ich es mir auch vorstellen eine Zeitlang zu bleiben. Als ich endlich im War Memorial Museum ankam, bekam ich mal wieder mit, wie überholt manche Reiseführer (in Buchform) sind. Der Eintritt ins Museum war nämlich nicht mehr frei, sondern ich durfte fünf Dollar bezahlen. Ich schreibe durfte, weil der Eintritt als Spende deklariert war, die man halt erwartet.
Nichts desto trotz, der Besuch lohnte sich, auch für einen nicht so fleißigen Museumsgänger wie ich es bin. Alle Bereiche des neuseeländischen Lebens wurden hier aufgezeigt. Sei es die geologische Entstehungsgeschichte Neuseelands, die Flora und Fauna oder auch die gesellschaftliche Entwicklung der Maori, wie auch die der Siedler. Zeit muss man sich für einen Besuch aber auf jeden Fall nehmen. Nach meinem Rundgang taten mir dann wieder einmal so richtig die Beine weh. Ich aß eine Kleinigkeit im Museum und machte mich dann auf zum Albert Park, um mich faul in die Sonne zu legen und einfach ein bisschen zu dösen. Am Nachmittag waren auch die anderen eingetroffen. Mit Ihnen zusammen gab es eine Stadtrundfahrt, bis es Zeit war sich zum Abendessen fertig zu machen. Karsten hatte ein Szenerestaurant am Hafen ausgemacht. Das Essen (Fisch) war lecker, aber für mein Empfinden ging es mir einfach zu laut zu. Gegen 23:45 war dann Zapfenstreich angesagt. Meine Sachen waren fertig gepackt und ich hatte nur noch wenige Stunden bis zum Abflug nach Sydney.



