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29.7.2010 : 18:47

Tagebuch | Donnerstag, 8. November 2001

Unterkunft Whitianga - © 2001

Busfahrt von Whitianga nach Auckland

Viel Zeit zum schlafen ließ ich mir allerdings nicht. Kurz nach Sonnenaufgang war ich schon wieder munter. Da meine Sachen soweit schon gepackt waren, machte ich mich mit der Kamera bewaffnet auf, um noch einige Bilder zu schießen. Ich glaube diese Augenblicke in der Frühe, wenn noch keiner weiter auf ist, um einen herum überwiegend Stille herrscht und ich mich ganz der Natur zu wenden kann, habe ich am meisten genossen. Lange blieb ich aber nicht alleine. Karsten tauchte auf und brachte mich zur Bushaltestelle.

Stadtansicht Auckland - © 2001

Um ganz ehrlich zu sein, ein bisschen mulmig war mir doch; alleine mit dem Bus nach Auckland fahren und dazu auch noch mit Umsteigen. In Thames hieß es aussteigen und auf den Anschlussbus warten - wo ich doch so gerne warte. Aber es klappte alles. Der Anschlussbus fuhr sogar pünktlich ab. Die Fahrt an sich war relativ ruhig.

Gewaltiges Auckland - © 2001

Mal regnete es, mal schien ein wenig die Sonne. Rund um und in Auckland gab es einige Kilometer Autobahn, die natürlich auch entsprechend frequentiert wurde. Nach den Tagen die wir doch in eher weniger besiedelten Gebieten verbracht hatten, fühlte ich mich im Moment nicht so recht wohl. Erst recht nicht, als wir am Busbahnhof in Auckland eintrafen. Menschenmengen, Straßenlärm und hin und wieder sogar eine Autohupe stürmten auf mich ein. Zum Glück lag das Hotel nicht allzu weit vom Busbahnhof entfernt, denn es hatte schon wieder angefangen zu regnen. Die Anmeldung im Hotel war schnell erledigt. Das Zimmer war auch wieder eins von den riesigen, mit breiter Fensterfront und einen Blick auf den entfernten Hafen. Ich zog mich nur kurz um und stürzte mich dann furchtlos in das Getümmel.

Gewaltiges Auckland - © 2001

Was mir in Auckland am meisten aufgefallen war, waren neben den Hochhäusern die steilen Straßen, die den Beinen wieder ganz schön was abverlangten. Auf und ab, so wie ich es die letzten Wochen gewohnt war. Und auch hier, wie schon in Wellington, gab es eine attraktive Mischung zwischen alt und neu, zwischen Häuser aus der Gründerzeit und moderner Hochhausarchitektur. Dazwischen immer wieder Parkanlagen, in denen man sich etwas Ruhe und Entspannung holen konnte.

Park in Auckland - © 2001

Durch die Auckland University ist das Bild der Innenstadt zu großen Teilen von jungen Menschen aus vielen verschiedenen Ländern geprägt. Ich lief nicht nur ziellos durch die Straßen, immerhin war Auckland für mich die letzte Gelegenheit mich mit Souvenirs für die daheim Gebliebenen zu versorgen. Hier hatte dann meine Kreditkarte ihren großen Auftritt. Nach mehrstündigem herumlaufen und kaufen, kam ich dann am frühen Abend erschöpft ins Hotel zurück. Meine Beine taten weh und ich war richtig gehend geschlaucht. Ich genoss daher erst einmal ein Bad, ehe ich mich dann zur Ruhe bettete.

Skytower von Auckland - © 2001