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29.7.2010 : 18:50

Tagebuch | Montag, 29. Oktober 2001

Gletscherwasser - © 2001

Weiterfahrt nach Hokitika

Die Nacht war viel zu kurz. Der Wecker riss mich aus meinem Schlaf und mir wurde klar, dass es doch keine so gute Idee gewesen war, mich mit Dirk für den Morgen zu verabreden. Da ich allerdings noch keine Aufnahmen vom Ort gemacht hatte, zwang ich mich doch aufzustehen und mich fertig zu machen. Wir fuhren dann mit dem Rad bis zum Fox River, in dem das Gletscherwasser Richtung Tasmanische See fließt. Am Fluss angekommen war ich von den landschaftlichen Gegensätzen wieder ganz hin und weg.

Auf dem Weg nach Hokitika - © 2001

Ich merkte aber auch, dass ich so langsam genug hatte von den Bergen, den tief hängenden Wolken und dem hin und wieder fallenden Regen. Gerne hätte ich jetzt einfach mal im heißen Sand an einem Strand gelegen. Doch die Gedanken vergingen auch wieder. Nach dem Frühstück, das diesmal bei Kerstin und Ute stattfand, fuhren wir erstmal ein Stück mit dem Bus, ehe wir uns wieder auf die Räder schwangen. Vorbei am Lake Mapourika und durch Whataroa bis Harihari führte die heutige Radtour. Für mich war in Whataroa Schluss. Nach Rund 30 Kilometern fehlte mir für mehr heute einfach der Biss. Ich saß dann einfach im Bus und machte von den anderen - ob sie wollten oder nicht - ein paar Actionbilder.

Zentrum von Hokitika - © 2001

Nach dem Einladen der Räder in Harihari hielten wir dann in Ross. Hier befindet sich immer noch eine aktive Goldmine - die letzte in Neuseeland. Aus dem leichtem Nieseln der uns schon eine ganze Weile begleitet hatte, wurde auf der Weiterfahrt dann richtiger Regen. In Hokitika angekommen hatte er allerdings auch schon wieder aufgehört. Die hiesige Unterkunft teilte ich mir wieder mit Dirk. Wir machten uns auch gleich nach der Ankunft auf den Weg, um die Stadt, vor dem Abendessen noch etwas zu erkunden. Viel zu sehen gab es allerdings nicht. Hokitika ist auch weniger die Stadt in der man als Urlauber lange verweilt.