Willkommen
- Zu mir.
- Tagebuch.
- 20. Okt. - Abflug.
- 22. Okt. - Melbourne.
- 23. Okt. - Christchurch.
- 24. Okt. - Twizel.
- 25. Okt. - Queenstown.
- 26. Okt. - Wanaka.
- 27. Okt. - Haast.
- 28. Okt. - Jackson Bay.
- 29. Okt. - Hokitika.
- 30. Okt. - Westport.
- 31. Okt. - Marahau.
- 1. Nov. - Abel Tasman.
- 2. Nov. - Picton.
- 3. Nov. - Wellington.
- 4. Nov. - Wanganui.
- 5. Nov. - National Park.
- 6. Nov. - Rotorua.
- 7. Nov. - Whitianga.
- 8. Nov. - Auckland.
- 9. Nov. - Auckland.
- 10. Nov. - Heimflug.
- Reiseroute.
- Galerie.
- Kontakt.
- Home.
Tagebuch | Dienstag 30. Oktober 2001
Weiterfahrt nach Westport
Der Tag hatte recht ruhig begonnen. Da es schon am frühen Morgen angefangen hatte zu regnen, bin ich mal nicht früher aufgestanden sondern einfach im Bett liegen geblieben und habe noch so vor mich hingedöst. Aus Dirks Zimmer vernahm ich auch keine Geräusche. Dann würde auch er heute Früh nicht raus wollen oder er hatte verschlafen. Wie dem auch sei, ich fühlte mich in meinem Bett ausgesprochen gut aufgehoben. Leider verging die Zeit viel zu schnell und ich musste doch raus.
Frühstück war um 8:00 mal wieder bei uns angesetzt und viel vorbereitet war nicht - genau genommen überhaupt nichts. Nachdem soweit alles fertig war, habe ich dann doch noch schnell eine Runde gedreht um ein paar Aufnahmen von der Stadt zu machen. Architektonische Höhepunkte darf man in Hokitika nicht erwarten. Hier sieht man wieder mal, dass in Neuseeland viel Platz vorhanden ist. Überwiegend Einfamilienhäuser, lange gerade Straßen, eine "junge" Stadt. Karsten war schon sehr früh aufgebrochen um Brigitte aus Greymouth abzuholen.
Als die beiden wieder kamen ging es los mit dem Frühstück. Die Schwellungen bei Brigitte im Gesicht waren bereits erheblich zurückgegangen. Was erst mal noch blieb waren die blauen Flecken und die würde sie wohl auch noch eine Weile ertragen müssen. Aber sie war guter Dinge und freute sich wenigstens wieder im Auto mitfahren zu können. Nach dem Frühstück ging es also los. Zuerst wieder nach Greymouth wo wir uns die Jadeverarbeitung anschauten und natürlich gleich einige Souvenirs einkauften. Bei der Weiterfahrt trafen wir auf eine weitere Einzigartigkeit von Neuseeland. Das sich bei Brücken der gesamte Autoverkehr eine Spur teilte war uns ja schon einige Male untergekommen. Hier aber hatte nun auch noch die Eisenbahn ihre Geleise verlegt. Keine Frage, wer hier die Vorfahrt hat.
Einiges hinter Greymouth stiegen wir dann auf die Räder und fuhren der aufregenden Küstenlinie entlang. An den Straßen lagen immer wieder tote Opossums - in Neuseeland nur Possums genannt. Diese Nachtaktiven Tiere hatten sich zu einer regelrechten Plage entwickelt, weil sie in der Landwirtschaft erhebliche Schäden anrichten. Deshalb werden sie am liebsten Tod gesehen. Endpunkt der heutigen Radtour waren die Pancake Rocks. Eine Felsenformationen die durch ihre Entstehungsgeschichte wirklich aussah wie übereinander gelegte Pfannkuchen. Natürlich gab es als wir ankamen auch den obligatorischen Regenschauer.
Vor Ort trafen wir auch noch auf eine andere Gruppe unseres Reiseunternehmers. Diese machte allerdings keine Radtour, sonder war zu Fuß unterwegs. Natürlich eine ganz besondere Art die atemberaubende Natur, gerade hier an der West Coast, kennen zu lernen. Hier in Punakaiki wurden dann auch wieder die letzten Räder aufgeladen und die Fahrt ging weiter Richtung Westport.
Unser nächster Halt war Cape Foulwind. Hier erwartete uns eine Seehundkolonie. Unbeeindruckt von dem Trubel, den die Touristen verursachten, ließen sich die Tiere das anschauen und fotografieren gefallen. Auch das war wieder eine Premiere für mich. Hatte ich doch Seehunde bisher nur im Zoo erleben können.
Ganz in der Nähe liegt eine Zementfabrik. Übrigens die einzige Fabrik, die ich hier auf der Südinsel zu Gesicht bekam. Der Abend in Westport verlief dann entspannt mit Abendessen und frühem schlafen gehen.





